Moderne Zahlungsmethoden im Einzelhandel: Überblick und Empfehlungen
Kundenerwartungen erfüllen und gleichzeitig Umsatz und Effizienz steigern.
Von Yasmin Maddi
Veröffentlicht • 18.06.2025 | Aktualisiert • 18.06.2025
Im Einzelhandel stehen Ihnen heute zahlreiche Zahlungsmethoden zur Verfügung – vom traditionellen Bargeld über Girocards und Kreditkarten bis hin zu kontaktlosen Mobile-Wallets und Online-Zahlungen. Jede Bezahlmöglichkeit hat ihre spezifischen Einsatzbereiche, Vor- und Nachteile. In diesem Beitrag erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Zahlungsarten und erfahren, wann welche Option besonders sinnvoll ist. Wir betrachten außerdem passende Kassenlösungen und digitale Zahlungssysteme für Händler sowie Sicherheits- und Datenschutzaspekte.
Überblick über gängige Zahlungsmethoden
Im Folgenden erhalten Sie einen kompakten Überblick über die im Handel gebräuchlichsten Zahlungsarten sowie deren Vor- und Nachteile.
Bargeldzahlung
Trotz rückläufiger Nutzung ist Bargeld nach wie vor beliebt – vor allem bei älteren Kunden oder bei Kleinstbeträgen. Laut einer EHI-Studie entfielen 2023 noch etwa 35,5 % des stationären Einzelhandelsumsatzes auf Barzahlungen (2018 waren es noch 48,3 %).
Vorteile: Bargeld ist sofort verfügbar, anonym und verursacht der Kundschaft keine Bankgebühren.
Nachteile: Händlern entstehen bei Barzahlungen indirekte Kosten (Wechselgeldbeschaffung, Bankeinzahlung, Falschgeld-Risiko) und ein erhöhtes Diebstahlrisiko. Hinzu kommt, dass der Umgang mit Bargeld zeitaufwändig und fehleranfällig ist. Für kleinste Beträge (z. B. am Kiosk oder an einem Marktstand) kann Bargeld noch sinnvoll sein, insgesamt empfiehlt es sich aber, zusätzlich Kartenzahlung – beispielsweise über ein mobiles Kartenterminal – anzubieten, da viele Kunden nur wenig Bargeld mitführen.
Kartenzahlung (EC- und Kreditkarte)
Kartenzahlungen dominieren inzwischen den Einzelhandel. 2023 entfielen 61,8 % des Umsatzes auf Karte (Girocard, Kreditkarten etc.), weit mehr als auf Bargeld (vgl. EHI-Studie: Zahlungssysteme im Einzelhandel 2024). In Deutschland führt die Girocard (ehemals EC Karte) klar mit rund 42,4 % Umsatzanteil.
Vorteile der Kartenzahlung sind Schnelligkeit und Komfort: Bezahlvorgänge sind kontaktlos durchführbar, Fehler durch die falsche Herausgabe von Wechselgeld entfallen. Außerdem gibt die Kundschaft beim Bezahlen mit Karte tendenziell mehr Geld aus. Die Wahrscheinlichkeit von Spontankäufen steigt und Händler erzielen dadurch höhere Umsätze. Moderne Kartenlesegeräte (z. B. SumUp Solo Lite oder SumUp Solo) sind mobil oder stationär einsetzbar, oft mit Touchscreen und optional auch mit Drucker.
Ein großer Nachteil ist, dass Händler bei Kartenzahlungen die Kosten tragen – beispielsweise die Transaktionsgebühren an den Zahlungsdienstleister. Bei Zahlungen mit Kreditkarten oder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) können höhere Gebühren anfallen. Zudem ist eine stabile Internetverbindung nötig und in seltenen Fällen kann es zu technischen Ausfällen kommen. Insgesamt ist die Akzeptanz von Kartenzahlungen im Einzelhandel – insbesondere im Hinblick auf die Kundenzufriedenheit für nahezu jeden Händler Pflicht.
TIPP Bei SumUp bezahlen Händler:innen nur eine Transaktionsgebühr in Höhe von 1,39 % pro Kartenzahlung. Für Kreditkarten oder außerhalb des EWR beträgt die Transaktionsgebühr 2,5 %. Darüber hinaus wird keine monatliche Gebühr fällig und eine Vertragsbindung ist nicht erforderlich (vgl. Preisoptionen).
Mobile Wallets (Apple Pay, Google Pay etc.)
Bei dieser Zahlungsmethode zahlt die Kundschaft kontaktlos mit dem Handy bzw. Smartphone oder Smartwatch. Apple Pay und Google Pay binden die hinterlegte Kredit-/Debitkarte ein, Zahlungsanbieter wie PayPal bieten etwa QR-Code-Bezahlung an.
Dank der NFC-Technologie (Near Field Communication) funktioniert diese Bezahlmöglichkeit über NFC-fähige Terminals genauso schnell und sicher wie kontaktlose Zahlungen mit einer physischen Karte.
Laut EHI-Nachfrage waren 2023 bereits rund 7,5 % aller kartenbasierten Transaktionen mobile Wallet-Zahlungen (7,4 % mit im Gerät hinterlegter Karte).
Für Händler fallen für Apple Pay und Google Pay keine zusätzlichen Gebühren an – es gelten einfach die Gebühren der entsprechenden Karte. Mobile Wallets sind insbesondere für jüngere und technikaffine Kundschaft wichtig.
Auf der anderen Seite nutzen ältere Menschen die digitalen Zahlungssysteme seltener. Hinzu kommt die Abhängigkeit vom Smartphone-Akku. Dennoch empfiehlt es sich grundsätzlich, die Zahlungsmethoden im Einzelhandel mit einem NFC-fähigen Kartenlesegerät zu ergänzen.
Kauf auf Rechnung / Ratenzahlung
Besonders im E-Commerce beliebt, gewinnt diese Option auch im stationären Handel an Bedeutung. Die Kundschaft erhält die Ware und bezahlt diese später (z. B. 30 Tage nach Lieferung) – oder stemmen hohe Beträge in Raten.
Vorteile: Diese Zahlungsmethode schafft hohe Akzeptanz und Kaufanreize, besonders bei größeren Anschaffungen. Laut der EHI-Studie „Online Payment 2024“ zählte der Rechnungskauf 2023 zu den häufigsten Online-Zahlungsmethoden (26,7 % Anteil im E-Commerce). Viele Kundinnen und Kunden vertrauen dieser Bezahlmöglichkeit, da sie ihnen mehr Flexibilität verschafft.
Nachteile: Für Händler besteht ein Ausfallrisiko, wenn die Kundschaft nicht zahlt. Zudem ist der administrative Aufwand bei säumigen Zahlenden hoch – Bonitätsprüfung, Rechnungsstellung, Mahnwesen. Oft arbeiten Händler mit Anbietern wie Klarna, PayPal Plus oder Ratepay zusammen, die gegen Gebühr das Risiko tragen und das Mahnwesen für sie übernehmen. Empfohlen ist Rechnungskauf vor allem für Onlineshops und stationäre Geschäfte, die hochwertige Produkte anbieten sowie im B2B-Bereich.
Online-Zahlungen (E-Commerce)
Wenn Sie Produkte über einen Onlineshop oder via Zahlungslink oder QR-Code verkaufen, kommen Online-Zahlungsarten ins Spiel. Hier dominieren neben Rechnungskauf und Lastschrift vor allem PayPal mit einem Anteil von 27,7 % vom E-Commerce-Umsatz. Kreditkarten liegt bei etwa 11,4 %. Beliebt sind auch Sofortüberweisung/Giropay und Apple/Google Pay Online (2023, vgl. EHI-Studie „Online Payment 2024“).
Für Onlinehändler empfiehlt sich eine Kombi: Mindestens PayPal (haftungsfreie Zahlungsabwicklung) und Kreditkarte, je nach Zielgruppe Kauf auf Rechnung (beispielsweise über Klarna) oder Apple Pay und Google Pay.
Wichtig: Bieten Sie mehrere Bezahlsysteme an, um die Kundenzufriedenheit zu steigern und Kaufabbrüche zu vermeiden.
Vor- und Nachteile der Zahlungsmethoden im Überblick
Bezahlsystem | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
Bargeld | Sofortige Zahlung ohne technische Voraussetzung. Keine Transaktionsgebühren für Kundschaft und Händler. Genießt großes Vertrauen bei der Kundschaft. | Hoher Verwaltungsaufwand (Wechselgeld, Zählen, Bankeinzahlung). Hohes Falschgeld- und Diebstahlrisiko. Immer mehr Kunden führen kein Bargeld mit. |
EC-/Kreditkarte | Schnelle, kontaktlose Zahlung (häufig PIN-frei bis 50 €). Gängiger Standard. Erhöht oft den Einkaufswert und verkürzt Kassenzeiten. Kein Zählen von Bargeld, weniger Fehler. Dank Zertifizierungen (z. B. PCI-DSS) ist die Sicherheit hoch. | Transaktionsgebühren, ggf. monatliche Grundgebühr und Vertragsbindung. Evtl. Miet- bzw. Kaufkosten für das Terminal. Abhängigkeit von Strom/Internet. Mögliches Rückbuchungsrisiko (Chargebacks). |
Mobile Wallets | Sehr schneller, hygienischer Bezahlvorgang (NFC oder QR-Code). Beliebt bei technikaffiner Kundschaft. Oft keine zusätzlichen Händlergebühren, da die dahinterliegende Karte belastet wird | Nur nutzbar für Kundschaft mit Smartphone oder Wearable. Akzeptanz bei älteren Menschen noch begrenzt. Erfordert NFC-fähige Terminals. Bei Software-Problemen oder leerem Akku kann der Kunde nicht zahlen. |
Kauf auf Rechnung / Ratenzahlung | Steigert Vertrauen und Conversion (viele Kunden kaufen eher, wenn sie erst später zahlen müssen). Besonders im Onlinehandel sehr beliebt. Externe Anbieter übernehmen gegen Gebühr das Ausfallrisiko und das Mahnwesen. | Hoher Verwaltungsaufwand (Rechnungsabgleich, Mahnwesen, Bonitätsprüfung. Bei Selbstabwicklung drohen Zahlungsausfälle. Zudem entsteht Liquiditätsverzug (Zahlung erst nach Tagen/Wochen). Nicht für Kleinstbeträge geeignet. |
Online-Zahlungen | Erlauben Verkäufe über Onlineshops oder Social Media. Schnelle Zahlungsabwicklung. Kundschaft verwendet vertraute Methoden wie PayPal oder Kreditkarte. Oft integrierbar in Shopsysteme (z.B. WooCommerce, Shopify). Viele Anbieter (SumUp, Stripe, PayPal) bieten einfache APIs oder Plugins. | Händler zahlen eine Abwicklungsgebühr Risiko von Betrug im Internet. Erfordert rechtliche Vorbereitungen (Impressum, AGB, Datenschutz). |
Empfehlungen und Praxisbeispiele
Die Wahl der richtigen Zahlungsmethoden ist ein entscheidender Erfolgsfaktor – sowohl für den stationären Handel als auch für Onlineshops und mobile Anbieter. Die Kundschaft erwartet unterschiedliche, flexible, schnelle und sichere Bezahlmöglichkeiten.
Die folgenden Empfehlungen und Praxisbeispiele zeigen, wie unterschiedliche Geschäftsmodelle durch den gezielten Einsatz moderner Bezahlsysteme profitieren können – vom einfachen Kartenterminal bis hin zu Finanzierungsmöglichkeiten für hochpreisige Produkte.
Stationärer Einzelhandel: Akzeptieren Sie mindestens Kartenzahlung und Bargeld – so decken Sie alle Kunden ab. Kontaktlose Zahlung per Karte oder Smartphone beispielsweise über ein Kartenterminal oder die digitalen Kassenlösungen von SumUp verbessern den Kundenfluss: Bezahlvorgänge werden beschleunigt, Wartezeiten an der Kasse deutlich verkürzt. Gleichzeitig vermeiden Sie Unstimmigkeiten in der Kasse durch die fehlerhafte Herausgabe von Wechselgeld sowie Verluste durch die Annahme von Falschgeld. Prüfen Sie auch mobile Wallets: Wenn Sie viele junge Kunden haben, zahlen manche lieber mit dem Smartphone per Apple Pay oder Google Pay.
Online-Shop und Versandhandel: Bieten Sie mehrere Arten von Online-Zahlungen an. Kreditkarten und PayPal sollten im E-Commerce nicht fehlen. Ergänzt werden sie durch Sofort- und Echtzeitüberweisungen und den Kauf auf Rechnung sowie Ratenzahlung. Beispiel: Ein Mode-Shop akzeptiert Kreditkartenzahlungen, integriert Sofortüberweisungen und rechnet über Klarna ab. Im Falle von Live- oder In-Store-Bestellungen können Sie zusätzlich mit Zahlungslink per E-Mail oder WhatsApp kassieren.
Hohe Beträge / Finanzierung: Bei teureren Anschaffungen (Möbel, Elektronik etc.) sowie im B2B-Handel sind Ratenzahlung oder Finanzierungsmöglichkeiten oft sinnvoll. Partnerprogramme (z. B. EasyCredit oder Klarna) ermöglichen Ihnen den Verkauf über eine Finanzierung ohne eigenes Risiko. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Entscheidung für diese Zahlungsmethode, dass Sie damit zwar mehr Kundschaft anlocken können, aber auch ein erhöhter Verwaltungsaufwand entstehen kann.
Kombinationen und Backups: Setzen Sie nie nur auf eine Zahlungsmethode. Zum Beispiel kann es sinnvoll sein, neben digitalen Kassenlösungen und modernen Kartenterminals, mit denen Sie Bargeld, Kartenzahlungen und weitere Bezahlmöglichkeiten akzeptieren können, ein Backup parat zu haben, mit dem Sie auch bei einem Stromausfall oder schlechter Internetverbindung Zahlungen annehmen können. Bei Ausfall eines Systems funktioniert beispielsweise SumUp Solo auch im Offline-Modus. Wichtig ist, flexibel zu bleiben: Passen Sie die Methoden an Ihr Sortiment und Ihre Kundschaft an.
SumUp-Lösungen für den Einzelhandel
Angefangen bei den Basics wie einem iPad und Ständer, Bondrucker, Kassenlade, Barcode-Scanner und Kartenterminal bietet SumUp ganze Kassensysteme, die optimal auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen im Einzelhandel zugeschnitten sind. Wächst Ihr Geschäft, können Sie Ihr System problemlos mit weiterer Hardware und Software ergänzen. Damit sind Sie in der Lage, sowohl am Point of Sale als auch im Onlineshop verschiedene Zahlungsmethoden zu akzeptieren – ganz egal, was Sie verkaufen.
Kartenzahlung mit SumUp annehmen
Egal, ob Sie Kartenzahlungen mit Ihrem eigenen Smartphone – Stichwort Tap to Pay – über ein Tablet oder ein Kartenlesegerät annehmen möchten: SumUp bietet Ihnen die passende Hardware. Mit den Kartenterminals Solo Lite und Solo nehmen Sie Kartenzahlungen an, wo Sie wollen. Ob im Ladengeschäft oder unterwegs auf Märkten oder Messen sind die mobilen Kartenterminals, die Sie optional mit einem Bondrucker ergänzen können, jederzeit einsatzbereit. Im umsatzbasierten Preismodell wird keine monatliche Grundgebühr fällig: Sie zahlen pro Transaktion eine Gebühr in Höhe von 1,39 % für Zahlungen vor Ort und 2,5 % für Onlinezahlungen. Entscheiden Sie sich für das Abomodell wird eine monatliche Gebühr von 19 € fällig. Dafür werden für Transaktionen nur 0,79 % berechnet und die Kosten für die Hardware reduziert sich auf die Hälfte (vgl. Preisoptionen). SumUp Kartenterminals akzeptieren alle wichtigen Karten (Girocard, Visa, Mastercard, Amex) und Mobile Wallets (Apple/Google Pay). Über die SumUp App haben Sie jederzeit und überall Zugriff auf Ihre Daten, können Berichte einsehen oder auch Artikelkataloge erstellen.
Bestellterminals
Um die Effizienz in Ihrem Geschäft zu steigern und die Wartezeiten an der Kasse für Ihre Kundschaft zu reduzieren, stellen Sie Ihrer Kundschaft mit SumUp Kiosk ein Bestellterminal zur Verfügung, an dem Sie Ihre Einkäufe selber bezahlen können.
Online-Zahlungsoptionen von SumUp
Neben stationärer Zahlung bietet SumUp mehrere Online-Lösungen an: Sie können beispielsweise Zahlungslinks per E-Mail oder WhatsApp versenden. Kunden klicken den Link an und bezahlen per Kreditkarte oder PayPal und Sie erhalten die Zahlung schnell und sicher. Oder Sie erstellen einen QR-Code, über den Sie Zahlungen überall akzeptieren können. Ebenso können Sie mit dem SumUp Onlineshop ohne Programmieraufwand einen Webshop einrichten und Zahlungen per Karte, Rechnung oder Sofort innerhalb der SumUp-Plattform abwickeln. Für die Onlinezahlungen wird eine Transaktionsgebühr in Höhe von 2,5 % pro erhoben. SumUp übernimmt die sichere Zahlungsabwicklung für Sie.
Kassensysteme und Tools
Suchen Sie ein intuitives Kassensystem, das ohne großen Aufwand einsatzbereit ist? Das SumUp Kassensystem bietet Ihnen eine digitale Lösung, mit der Sie unkompliziert Kartenzahlungen annehmen, Artikel organisieren und Umsätze nachverfolgen können. Eine All-in-One-Lösung erhalten Sie mit dem Kassensystem Pro, die komplett personalisierbar ist und sich perfekt an die Bedürfnisse Ihres Geschäfts anpassen lässt. Alle Kassensysteme von SumUp verfügen TSE-Zertifizierung und erfüllen damit die Anforderungen der deutsche Kassensicherungsverordnung. Die Kassenlösungen integrieren sich nahtlos mit den Kartenlesern, speichern Verkäufe digital, erstellen Reports, managen Artikel und lassen sich mit Buchhaltungsprogrammen (z. B. DATEV, Lexware) und Rechnungssoftware synchronisieren. So behalten Sie stets den Überblick über Umsätze, Steuer und Lager. SumUp liefert damit ein Komplettpaket: Hardware, Zahlungsabwicklung und Kassenbuch in einer Anwendung. Sie wählen einfach das bevorzugte Software-Abo (umsatzbasiert oder Plus) aus und stellen die erforderliche Hardware zusammen.
Rechnungs-Software
Rechnungen erstellen Sie einfach und unkompliziert mit der E-Rechnungs Software von SumUp. Gilt für Sie die E-Rechnungspflicht, die 2025 in Deutschland für B2B-Geschäfte eingeführt wurde, können Sie problemlos E-Rechnungen in den Formaten XRechnung und ZUGFeRD erstellen, empfangen und nachverfolgen.
Integration von Kassenlösungen und digitalen Zahlungssystemen
Moderne Kassenlösungen (POS-Systeme) sind mehr als einfache Registrierkassen. Sie integrieren Bezahlfunktionen, Bestandsverwaltung und Reporting. Wichtig für den Einzelhandel ist die Einhaltung der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) – d. h., eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) muss Zahlungen lückenlos protokollieren. Anbieter wie SumUp haben das bereits umgesetzt. Ein gutes POS-System sollte alle gängigen Zahlungsarten unterstützen – bar, Kreditkarte, Girocard (ehemals EC Karte), kontaktloses Bezahlen (auch Mobile Wallets), Kauf auf Rechnung, Echtzeit- und Sofortüberweisungen – und problemlos mit Kartenterminals gekoppelt werden können. In der Praxis bedeutet das: Wenn Sie an der Kasse einen Betrag erfassen, kommuniziert das Kassensystem automatisch mit dem Kartenterminal. Außerdem erlauben viele Kassensysteme Schnittstellen zu Buchhaltungs-, Rechnungs- oder Warenwirtschaftsprogrammen. So ersparen Sie sich Doppeleingaben, automatisieren Buchungen und behalten stets den Überblick. Digitale Zahlungssysteme wie Onlineshops, Bezahl-Apps oder Kundenkarten können ebenfalls mit dem POS verknüpft werden. So lässt sich etwa der Kunden-Account direkt an der Kasse belasten oder eine Rechnung aus dem ERP-System versenden. Als Händler sollten Sie auf ganzheitliche Lösungen setzen: Ein Tablet-POS lässt sich mit verschiedenen Kartenlesegeräten und weiteren Geräten koppeln. Dadurch vereinen Sie die Kasse, den Kartenleser und die Drucker in einem System, was Prozesse optimiert und Fehler reduziert.
Sicherheits- und Datenschutzaspekte
Beim elektronischen Bezahlen stehen Sicherheit und Datenschutz im Vordergrund. PCI PTS (Payment Card Industry PIN Transaction Security) ist ein wichtiger Sicherheitsstandard für POS-Geräte, der für die PIN-Eingabe genutzt wird. Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Zahlungsanbieter den internationalen PCI-DSS-Standard (Payment Card Industry Data Security Standard) einhalten: Das garantiert, dass Kreditkartendaten sicher verarbeitet, gespeichert oder übertragen werden. SumUp beispielsweise ist PCI-DSS zertifiziert und nutzt moderne Verschlüsselungsverfahren, die Sie dabei unterstützen, sensible Daten vor Cyberangriffen zu schützen und geltende Datenschutzvorgaben (DSGVO) einzuhalten.
Beim Kauf auf Rechnung oder im Lastschriftverfahren sollten Sie das Risiko von Zahlungsausfällen berücksichtigen. Hier empfiehlt es sich, Zahlungsdienstleister oder Versicherungen zu nutzen, die Bonitätsprüfungen durchführen oder Ausfälle ausgleichen. Die meisten Anbieter (Klarna, PayPal, RatePAY etc.) bieten gegen eine Gebühr einen Zahlungsschutz oder Forderungsmanagement an. Beachten Sie auch, dass ab 2025 in Deutschland für viele Händler die Erstellung elektronischer Rechnungen Pflicht ist – mit modernen Systemen wie SumUp E-Rechnung können Sie E-Rechnungen in den Formaten XRechnung und ZUGFeRD) rechtskonform erstellen, empfangen und nachverfolgen. Zusammenfassend sollten Sie bei allen digitalen Zahlungssystemen auf zertifizierte Geräte und seriöse Anbieter setzen. Nutzen Sie zudem aktiv Funktionen wie Transaktionslimits, Mitarbeiter-PINs und Betrugserkennungstools. So bleiben Daten und Geld sicher und Sie können Ihren Kunden vielfältige Bezahlmöglichkeiten bieten, ohne unnötige Risiken einzugehen.
Handlungsempfehlungen für den Einsatz verschiedener Zahlungsmethoden im Einzelhandel
Analyse & Auswahl: Prüfen Sie regelmäßig, welche Bezahlmöglichkeiten Ihre Kundschaft bevorzugt. Präferenzen ändern sich schnell. So wuchs zum Beispiel während der Corona-Pandemie der Wunsch nach hygienischen Bezahlsystemen wie kontaktlosem Bezahlen. Passen Sie Ihr Angebot an: Ältere Kundschaft zahlt oft noch bar, jüngere nutzen Mobile Wallets wie Apple Pay und Google Pay. Eine Umfrage an der Kasse kann hier Klarheit bringen, was sich Ihre Zielgruppe tatsächlich wünscht.
Flexibles System: Investieren Sie in eine flexible Kassenlösung, die es Ihnen erlaubt, verschiedene Geräte (beispielsweise ein stationäres POS-System, ein mobiles Kartenterminal, ein Tablet oder auch Ihr Smartphone zum Bezahlen einzusetzen. Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Lösung verschiedene Zahlungsmethoden akzeptiert und leicht skalierbar ist – falls Sie beispielsweise expandieren und weitere Läden eröffnen möchten. Je flexibler Ihre Lösung, desto besser sind Sie sowohl bei niedrigen als auch wachsenden Umsätzen aufgestellt.
Kundenkommunikation: Machen Sie deutlich, welche Zahlungsarten Sie akzeptieren (Aufkleber, Displays, Hinweise im Onlineshop und auf der Website). Bieten Sie bei Online-Bestellungen mehrere sichere Zahlungsmöglichkeiten (z. B. PayPal, Kreditkarte, Kauf auf Rechnung, Echtzeit- und Sofortüberweisungen). Erklären Sie Ihrem Personal den Umgang mit Karten und neuen Systemen, um Unsicherheiten und Fehler zu vermeiden, die zu Kassendifferenzen und unzufriedener Kundschaft führen können.
Kosten im Blick: Kalkulieren Sie Gebühren genau. Für kleine Umsätze kann ein Pay-as-You-Go-Modell günstiger sein. Bei SumUp zahlen Sie beispielsweise im umsatzbasierten Modell keine monatliche Grundgebühr, sondern nur eine Transaktionsgebühr pro Zahlung. Bei hohen Umsätzen kann sich dagegen auch ein Abo-Tarif wie SumUp Zahlungen Plus lohnen. Hier zahlen Sie eine monatliche Grundgebühr, dafür fallen die Transaktionsgebühren aber deutlich geringer aus und Sie erhalten Ihr Kartenterminal zum halben Preis. Nutzen Sie Vergleichsportale und achten Sie dabei auch auf versteckte Zusatzkosten.
Datenschutz & Recht: Stellen Sie sicher, dass Ihre Kasse GoBD-konform ist (digitale Kassenbuchführung) und die erforderlichen Sicherheitsstandards erfüllt.
Fazit: Gut gerüstet für alle Bezahltrends
Mit einem ausgewogenen Mix aus Bargeld und modernen Bezahlsystemen erfüllen Sie die Erwartungen Ihrer Kunden und steigern gleichzeitig Umsatz und Effizienz. Anbieter wie SumUp bieten dazu ein durchdachtes Gesamtpaket für den stationären Handel und den E-Commerce. Vergleichen Sie aber auch Alternativen: Jede Situation kann eine leicht andere Lösung erfordern. Durch kluge Wahl von Zahlungsarten, Gebührenmodellen und Kassensystemen sind Sie für alle künftigen Bezahlmöglichkeiten gerüstet – und können Ihrem Geschäft somit einen echten Wettbewerbsvorteil verschaffen.
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